Was die e-ID für Gemeinden ändert
Welche Bescheinigungen sich zuerst lohnen, was die Einwohnerkontrolle beachten muss und wie der Schalter entlastet wird.
VeriGate stellt die digitalen Nachweise Ihrer Organisation für die swiyu Wallet des Bundes aus und prüft sie. Ohne eigenes IT-Projekt, mit Ihrem Erscheinungsbild, betrieben in der Schweiz.
Name und Adresse bleiben in der Wallet.
Für Firmen, Gemeinden, Schulen und Verbände ohne eigenes IT-Projekt. In der Wallet zeigt jeder Nachweis seinen Namen, die ausstellende Organisation und Ihr Logo, in Ihrer Farbe.
Bei Austritt widerrufen, statt Plastikkarten zurückzufordern.
KMUIndustrieVerwaltungWohnsitzbescheinigung, Werkhof-Ausweis oder Anwohnerparkkarte, per Link oder QR-Code in die Wallet. Ablauf Parkkarte Ablauf Werkhof
GemeindenStädteAuf der Baustelle oder beim Kunden vorzeigen, fälschungssicher und sofort überprüfbar.
BauBerufsbildungSchulenZutritt und Bewilligungen, befristet und bei Bedarf sofort widerrufen.
BehördenGesundheitIndustrieBefristet, auch für Temporäre, und an einem besetzten Empfang geprüft.
IndustrieLogistikStatt Plastikkarte, und bei einem Austritt in der Konsole widerrufen.
VerbändeSportclubsDie Organisationen in diesen Beispielen sind erfunden.
Ihre Mitarbeitenden arbeiten in der VeriGate-Konsole. Die Inhaberinnen und Inhaber brauchen nur die kostenlose swiyu Wallet.
Farbe, Logo und Angaben festlegen, in vier Sprachen. Die Vorschau zeigt den Nachweis so, wie er in der swiyu Wallet erscheint.
Angaben eintragen, aus Ihrem System liefern oder aus einer Prüfung übernehmen. VeriGate erzeugt einen QR-Code oder Link, und die Person nimmt den Nachweis in ihre Wallet.
Beim Vorzeigen sieht die prüfende Organisation nur die Angaben, die sie braucht. Fällt ein Nachweis weg, widerrufen Sie ihn sofort.
VeriGate fragt einen Nachweis aus der Wallet ab und prüft ihn: echt, von der richtigen Organisation, nicht widerrufen, noch gültig. Das gilt für Ihre eigenen Nachweise und, sobald sie verfügbar ist, für die e-ID. Was danach geschieht, legen Sie fest.
Sobald sie verfügbar ist, kommen mit der e-ID die Angaben für einen neuen Nachweis direkt aus der geprüften e-ID: Name und Geburtsdatum, nicht aus einer Eingabe am Schalter. Tippfehler und gefälschte Kopien fallen weg.
Das ist erst der Anfang: Nachweise können aufeinander aufbauen, und weitere Abläufe folgen. Mehr dazu im Beitrag «Erst prüfen, dann ausstellen»
VeriGate läuft vollständig in einem Rechenzentrum in der Schweiz, bei einem Schweizer Anbieter. Was Sie ausstellen, prüfen und widerrufen, wird nur dort verarbeitet und gespeichert.
Ein digitaler Nachweis ist fälschungssicher signiert. Wer ihn prüft, sieht nur die Angaben, die für diesen Zweck nötig sind.
Für die swiyu Wallet wird Ihre Organisation im Basis- und im Vertrauensregister des Bundes eingetragen. Das Bundesamt für Justiz prüft dafür ihre Identität, und die Wallet zeigt Ihre Organisation mit einem grünen Häkchen. Die Signatur belegt, dass der Nachweis von Ihnen stammt.
Am Eingang des Werkhofs sieht das Personal, dass jemand in der Gemeinde wohnt, nicht Name und Adresse. Die Inhaberin sieht in der Wallet, was verlangt wird, und gibt es frei.
Austritt, Umzug, verlorenes Handy: Ein Klick in der Konsole, und der Nachweis gilt bei der nächsten Prüfung nicht mehr.
Ihre Mitarbeitenden melden sich mit einem zweiten Faktor an oder direkt mit einem Zugangsnachweis in der swiyu Wallet. Rollen trennen Administration und Sachbearbeitung.
Das Protokoll hält fest, wer wann was ausgestellt, geprüft oder widerrufen hat, aber nie die Inhalte eines Nachweises.
Am einfachsten beginnen Sie in der Konsole. Wenn die Anzahl wächst, übernimmt Ihr bestehendes System das Ausstellen.
Nachweise gestalten, ausstellen, prüfen und widerrufen. Auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Ihr HR-, CRM- oder Fachsystem stellt Nachweise selbst aus, zum Beispiel beim Eintritt oder bei einer Bewilligung.
POST …/credential-types/parkkarte/offers
{ "claims": { "zone": "B",
"kontrollschild": "BE 482 117",
"valid_until": "2027-12-31" } }So funktioniert die Anbindung →Wer bei Ihnen in der Konsole arbeitet, meldet sich mit einem eigenen Zugangsnachweis aus der swiyu Wallet an. Kein Passwort, das vergessen oder weitergegeben wird.
Sie entscheiden, welcher Nachweis den Anfang macht. Beim Rest begleiten wir Sie.
Wir klären, was Sie heute prüfen und welcher Nachweis den grössten Nutzen bringt.
Ihre Organisation wird im Basis- und im Vertrauensregister des Bundes eingetragen. Nötig sind eine Niederlassung in der Schweiz und eine UID-Nummer. Für die Testphase genügen die kostenlosen Testregister.
Prüfungen, Design, Angaben und Zugänge einrichten. Bis zum produktiven Start läuft alles in swiyu Sandbox, und ein Testnachweis geht in die swiyu Sandbox Wallet auf Ihrem Handy, die Test-App des Bundes.
Ihre Mitarbeitenden stellen aus. Wir betreiben die Plattform in der Schweiz und halten sie aktuell.
Wie ein neuer Nachweis geprüfte Angaben übernimmt, der Ablauf mit der e-ID, Ketten von Nachweisen und was heute schon geht.
Beitrag lesen →Farbe, Logo, Texte in vier Sprachen, Angaben und Gruppen: was die swiyu Wallet zeigt, und worauf es bei einem guten Design ankommt.
Beitrag lesen →Die Anbindung über die REST-Schnittstelle: Zugang, Ablauf, Fehlerfälle und Widerruf, mit Beispielen zum Nachbauen.
Beitrag lesen →Welche Bescheinigungen sich zuerst lohnen, was die Einwohnerkontrolle beachten muss und wie der Schalter entlastet wird.
Warum der Werkhof Ihren Namen nicht sehen muss, und warum keine Prüfung ohne Ihre Freigabe läuft.
Was DSG und CLOUD Act für Nachweise bedeuten, und welche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten.
Für Organisationen, die Nachweise ausstellen oder prüfen möchten, ohne dafür ein eigenes IT-Projekt aufzubauen: Firmen, Gemeinden, Schulen und Verbände. Für die swiyu Wallet verlangt der Bund eine Niederlassung in der Schweiz und eine UID-Nummer.
Die Vertrauensinfrastruktur des Bundes nimmt ihren Betrieb voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 auf. Bis dahin richten wir Ihre Nachweise in swiyu Sandbox ein und testen sie. Die e-ID hat der Bund im Juni 2026 verschoben, ein neues Datum gibt es noch nicht.
Ihre eigenen Nachweise brauchen die e-ID nicht. Ihre Mitarbeitenden tragen die Angaben ein oder liefern sie aus Ihrem System, oder VeriGate übernimmt sie aus einem anderen geprüften Nachweis.
Wenn Sie nur die e-ID prüfen und nichts an Ihre Systeme anbinden möchten, oft ja: Der Bund plant dafür die kostenlose swiyu Check App. VeriGate lohnt sich, wenn Sie eigene Nachweise ausstellen oder prüfen, Rollen und ein Protokoll brauchen oder aus einer Prüfung gleich einen neuen Nachweis ausstellen.
Nein. VeriGate wird für Sie betrieben. Ihre Mitarbeitenden arbeiten im Browser. Eine Anbindung an Ihre Systeme ist möglich, aber für den Start nicht nötig.
In einem Rechenzentrum in der Schweiz, bei einem Schweizer Anbieter: Datenbank, Schlüssel, Protokolle und der E-Mail-Versand. Es werden keine Daten ins Ausland übertragen, und es sind keine US-Cloud-Dienste beteiligt.
Die kostenlose swiyu Wallet des Bundes auf ihrem Handy. Um einen Nachweis abzuholen, genügt ein QR-Code oder Link. Bis zum produktiven Start wird mit der swiyu Sandbox Wallet getestet, der Test-App des Bundes.
Nein. Bei jeder Prüfung zeigt die swiyu Wallet, wer fragt, ob diese Organisation beim Bund eingetragen ist und welche Angaben sie verlangt. Erst wenn Sie freigeben, werden die Angaben übermittelt.
Sie widerrufen den Nachweis in der Konsole und stellen einen neuen aus. Der alte gilt bei der nächsten Prüfung nicht mehr.
Was für das Ausstellen und Widerrufen nötig ist. Das Protokoll hält fest, welche Angaben ausgestellt oder geprüft wurden, nie deren Werte.
Ja. Jeder Nachweis hat ein eigenes Design und eigene Angaben. Beginnen Sie mit einem und ergänzen Sie weitere, sobald der erste läuft.
Das hängt von der Anzahl Nachweise und Prüfungen ab. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie von uns ein Angebot. Hinzu kommen nach aktuellem Stand der Verordnung die einmaligen Gebühren des Bundes: CHF 150 pro Identifikator im Basisregister und CHF 350 für das Vertrauensregister. Behörden und öffentliche Bildungsinstitutionen können beim Bundesamt für Justiz eine Befreiung beantragen.
In einem Gespräch zeigen wir Ihnen, wie er aussähe und was es für den Start braucht. Unverbindlich.